Betrug 660x330 - „Volkssport“ Versicherungsbetrug – es wird geschwindelt, fingiert und geschummelt

„Volkssport“ Versicherungsbetrug – es wird geschwindelt, fingiert und geschummelt

Bei Versicherungsbetrug handelt es sich um ein Kavaliersdelikt! Wofür zahlt man seine Versicherungsbeiträge? Diesen Gedanken hegten 2017(!) laut einer Umfrage von Statist in Zusammenarbeit mit YouGov 15 Prozent der Deutschen. Davon gaben fünf Prozent an, die Versicherung bereits einmal betrogen zu haben, und zehn Prozent haben über einen Betrug nachgedacht. Die Befragten waren der Ansicht, dass ein Versicherungsbetrug am einfachsten bei der Haftpflichtversicherung funktioniert, gefolgt von der Hausratversicherung. Bei den Versicherungsgegenständen, bei denen die Befragten am ehesten einen Betrug für vertretbar halten, waren Unterhaltungs- und Haushaltselektronik.

Wirtschaftsdetektive kommen den Betrügern auf die Spur


Wenn sich Versicherte unter Vorspieglung falscher Tatsachen oder Manipulation bestimmte Leistungen von einer Versicherungsgesellschaft erschleichen, dann handelt es sich um einen Versicherungsbetrug. Interessant ist der Fakt, dass diese kriminelle Handlung ein häufig auftretendes Phänomen ist. Zum Teil nimmt es sogar so große Ausmaße an, dass sich Menschen darauf spezialisieren und professionell Versicherungsbetrug begehen, um sich so ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dabei wird so geschickt vorgegangen, dass ihnen die Delikte nur schwer nachzuweisen sind.

Allerdings gibt es nicht nur Berufskriminelle, sondern bisweilen lassen sich auch unbescholten geltende Durchschnittsbürger dazu hinreißen, sich unter einem falschen Vorwand Geld von der Versicherung zu erschleichen. Wer den Verdacht hat, dass im eigenen Umfeld eine derartig betrügerische Handlung oder sogar Handlungen vorgenommen werden, aber nicht weiß, wie diesen Einhalt geboten und nachgewiesen werden soll, der hat die Möglichkeit, sich an den Privatdetektiv Wien zu wenden. Die Privatdetektive haben sich auf Betrugsfälle im Versicherungsbereich spezialisiert und wissen, wie man die Tricksereien der Betrüger aufspüren kann.

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Versicherungsbetrug: Alles andere als ein Kavaliersdelikt


Die Kenner der Branche schätzen, dass bereits jeder 10. Schaden nicht ganz „astrein“ ist. Das Problem ist, dass der größte Teil der Bevölkerung einen Versicherungsbetrug nicht als Straftat ansieht, sondern es als „Kavaliersdelikt“ einordnet. So erklären die Versicherungen, dass sich der Versicherungsbetrug zu einer Art „Volkssport“ entwickelt hat.

Schnell ist es durch eine kleine Unachtsamkeit passiert: Das kürzlich erworbene neue Smartphone kracht auf den Boden und es gibt einige Kratzer. Verärgert darüber, dass diese Kratzer offensichtlich sind, weiß jeder, dass die Versicherung hier kaum den Schaden übernehmen wird. Einige Betroffene entscheiden sich in diesem Fall dann zum Einsatz eines Hammers und sorgen kurzerhand dafür, dass das Smartphone einen Totalschaden erleidet. Dieser wird dann voller Hoffnung der Versicherung gemeldet. Oder KFZ-Besitzer, die unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden, verlangen von der Werkstatt, dass Sie selbst Schäden auf Kosten der Versicherung reparieren, die eigentlich nicht im Zusammenhang mit dem Unfall stehen.

Den Versicherungsbetrug aufdecken


Auch wenn die betrügerischen Handlungen zum Nachteil der Versicherungen zum einen weit verbreitet sind und zum anderen enorme finanzielle Schäden für die Gesellschaften mit sich ziehen, so sind die Maßnahmen, die von diesen getroffen werden, im Vergleich zu den erlittenen Schäden gering. Vor allem im Bereich der Prävention ist das der Fall, denn oft wird die Vorbeugung eines Versicherungsbetrugs vernachlässigt bzw. nicht ausreichend vorgenommen. Die Versicherungen setzen folgende Vorgehensweisen gegen Betrüger ein:

  • Unabhängige Schadensgutachter werden bestellt

  • Automatische Betrugserkennungssoftware kommt zum Einsatz

  • Versicherungsdetektive kommen zum Einsatz


Die Zusammenarbeit mit kompetenten Wirtschaftsdetektiven stellt einen enormen Vorteil dar, wenn es um Betrug geht. Der Grund ist das die Profis der Detektei sich mit den Tricks und den Vorgehensweisen der Berufskriminellen intensiv beschäftigt haben. So ist es möglich, ideale Methoden zu entwickeln, um einen Betrugsfall aufzudecken und stichhaltige Beweise zu sammeln, um den Täter letztendlich zu überführen. Der zentrale Bereich der Detektive besteht darin, den Schadensfall genau zu untersuchen und eventuelle Ungereimtheiten zu überprüfen. Das Ziel der Ermittler ist es, herauszufinden, ob sich der Schaden tatsächlich so entstanden ist, wie der Verdächtige angegeben hat oder ob ein Betrugsfall vorliegt. Die Profis bedienen sich dabei folgender Methoden:

  • Recherche

  • Observation

  • Befragung von Auskunftspersonen die Zeuge des Schadens wurden


Viele Detektive kooperieren auch mit Rechtsanwälten und Kriminalisten zusammen, um die Ermittlungsarbeiten erfolgreich durchzuführen. Damit stehen dem Kunden mehrere Fachkenntnisse gebündelt zur Verfügung. Durch diese Vorgehensweise ist es den Detektiven möglich, die Fälle innerhalb kürzester Zeit aufzudecken. Sollte dem Versicherten ein Betrug nachgewiesen werden können und dieser wird rechtskräftig verurteilt, dann besteht die Möglichkeit, dass dieser auf Schadensersatz verklagt wird und er die Kosten des Detektivs ebenfalls übernehmen muss.

Die Strafe für Versicherungsbetrug


Auch wenn der „Versicherungsbetrug“ nicht unmittelbar als Strafbestand gilt, so sind die jeweiligen Delikte, die damit in Verbindung stehen, als solcher anzuzeigen. Betrügerische Handlungen in Verbindung mit Versicherungsangelegenheiten gelten sowohl als Betrug als auch als Versicherungsmissbrauch. Letzterer liegt vor allem dann vor, wenn die versicherte Sache absichtlich beschädigt oder zerstört wurde, um sich so Geldleistungen von dem Versicherer zu erschleichen.

Versicherte, die sich eines solchen Betrugs schuldig machen, die müssen mit ernsthaften Konsequenzen rechnen: Strafrechtlich als auch zivilrechtlicher Natur. Wird ein Versicherungsbetrug nachgewiesen, muss der Versicherungsnehmer mit folgenden Maßnahmen rechnen:

  • Die Versicherung verweigert die Zahlung.

  • Es erfolgt eine Kündigung der Versicherung.

  • Forderung der Rückerstattung der Kosten, bei entstandenen finanziellen Schaden.

  • Erstattung einer Strafanzeige: Immer häufiger kommt es dazu, unabhängig von dem Ausmaß des Betrugs.


Sollte es zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommen, dann wird zumeist eine Geldstrafe auferlegt. Doch in manchen Fällen droht sogar eine Freiheitsstrafe von fünf bis 10 Jahren. Damit der Betrüger zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist beweiskräftiges Material von Vorteil. Eben um an dieses zu geraten ist der Einsatz von Detektiven empfehlenswert.